Beratung zum Thema sexuelle Belästigung

Anzügliche Zettelchen im Garderobenfach, permanentes angestarrt werden in der Bibliothek, "zufällige" Berührungen, unerwünschte Briefe oder Geschenke... Sexuelle Belästigung kommt in den unterschiedlichsten Formen vor. Studien haben gezeigt, dass zwischen 60 und 80% der Frauen und zunehmend auch Männer schon einmal in irgendeiner Form betroffen waren. Die Universität ist dabei nicht besser oder schlechter als andere Institutionen sondern Abbild einer gesellschaftlichen Realität: es gibt sexuelle Belästigung und Diskriminierung.

 

Ratsuchende können sich an das Gleichstellungsbüro wenden:

Das Grundprinzip jeder Beratung im Gleichstellungsbüro ist absolute Vertraulichkeit. Es wird nichts ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung unternommen!

 

Die Universität Tübingen hat gemäß § 4 Abs. 9 LHG eine Ansprechpartnerin und einen Ansprechpartner für
Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung benannt. Diese sind:

  • Prof. Dr. Karin Amos, Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre
  • Dr. Andreas Rothfuß, Kanzler

 

 

Im Folgenden haben wir für Sie weitere Informationen zu diesem Thema zusammengestellt:

 

Broschüre zum Problemfeld "Sexuelle Belästigung an der Hochschule"

In der Broschüre wird erläutert, was unter sexueller Belästigung im einzelnen zu verstehen ist, welche Ursachen und Folgen dieses Verhalten hat, sowie über die allgemeinen Handlungsoptionen von Opfern und Zeugen sexueller Belästigung.

Die Broschüre finden Sie hier zum download: broschuere_sexuelle-belaestigung.pdf

 

Senatsrichtlinie "Partnerschaftliches Verhalten"

Der Senat der Universität Tübingen hat am 13. Februar 2003 die "Richtlinie Partnerschaftliches Verhalten an der Universität Tübingen" (pdf) verabschiedet. Darin wird jede Form von sexueller Belästigung als Verletzung von Persönlichkeitsrechten und der Menschenwürde geächtet. Die Richtlinie gilt für alle Mitglieder der Universität. Sie enthält unter anderem einen Stufenplan, wie sich Betroffene gegen solches Verhalten zur Wehr setzen können.

Erste Schritte im Fall einer sexuellen Belästigung:

  1. Weisen Sie - sofern möglich - am besten unter Zeugen das unerwünschte Verhalten deutlich zurück.
  2. Schreiben Sie auf, wann was vorgefallen ist.
  3. Ziehen Sie eine Person Ihres Vertrauens zu Rate bzw. wenden Sie sich an eine der unten genannten Anlaufstellen.